Zyklusgesundheit ganzheitlicher betrachtet – Eine Heilpraktikerin im Gespräch

Was beeinflusst meine zyklische Gesundheit? Warum habe ich PMS und was hat das mit Selbstfürsorge zu tun? Wie können Heilpflanzen mir gesundheitlich helfen?

In diesem informativen Interview mit Heilpraktikerin Celia aus Hamburg erfährst du:

  • Wie dein Zyklus und deine Zyklusbeschwerden nicht nur mit deinem Körper, sondern auch mit der Gesellschaft und deiner Seele zusammenhängen können
  • Welche Heilpflanzen dir bei Ängsten, Krankheitserregern und Zyklusbeschwerden helfen
  • Wertvolle Tipps, um deine Hormone in Balance zu bringen

 

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Celia Schönstedt, ich bin Heilpraktikerin und auf ganzheitliche Frauenheilkunde spezialisiert. Z.B. auf hormonelle Dysbalancen und für all die Fragestellungen, die in einem Frauenleben auftreten können: Von Pubertät, Pille, hormonelle Verhütung, das Absetzen davon, Schwangerschaft, ungewollte Kinderlosigkeit, Regelbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden und so weiter, alles, was da so passieren kann.

Ich arbeite in meiner Praxis zum einen naturheilkundlich mit Anthroposophischer Medizin und Spagyrik und zum anderen arbeite ich auch körperpsychotherapeutisch mit der Methode der Bindungsenergetik, wo es um die heilende Herzenergie und die heilsame Wirkung von Bindung geht. Ich arbeite außerdem mit energetisch-spirituellen Methoden und versuche einfach mit den verschiedensten Ansätzen Frauen zu unterstützen, sie wieder in ihre weibliche Kraft zu bringen.

 

Wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

Einfühlsam, kompetent und leidenschaftlich.

 

Ein großes Thema deiner Arbeit als Heilpraktikerin ist die Frauengesundheit – Auf was genau hast du dich spezialisiert?

Hormonelle Dysbalancen und Kinderwunsch.

 

Warum und wie kam es dazu?

Das hat eine lange Geschichte. Schon mit Anfang 20 habe ich mich total für alternative Verhütungsmethoden interessiert und mir die Frage gestellt: Gibt’s nicht noch andere Möglichkeiten für Frauen als einfach nur die Pille zu schlucken? Ich bin ein Beispiel von den Frauen, was es heutzutage nicht mehr so häufig gibt, die noch nie in ihrem Leben die Pille genommen haben. Und darauf bin ich auch ein bisschen stolz, weil gerade wenn man Teeny ist, man seine ersten Freunde hat und alle im Umkreis die Pille nehmen, dann ist das ein starker sozialer Druck. Aber ich habe immer wie so eine innere Stimme gehabt, die mir sagte, dass das meinem Körper nicht gut tut, das nicht natürlich ist und ich das für mich nicht will. Und ich habe damals schon angefangen, mich um andere Wege zu kümmern.

Dazu muss ich auch sagen, ich hatte viele Jahre starke Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden mit in Ohnmacht fallen und allem möglichen, wo ich manchmal zwei Tage pro Zyklus nicht arbeitsfähig war und im Bett liegen musste.

Das heißt, da habe ich natürlich auch eine persönliche Geschichte, mich immer mehr damit zu beschäftigen, was das für andere Ursachen haben kann, wenn körperlich alles in Ordnung ist. Das war für mich ein langer Weg dahin zu kommen, dass ich sagen kann, dass ich mit meinem Zyklus in Harmonie bin, damit versöhnt bin und dass ich die Regelblutung als etwas Positives und Schönes ansehen kann, die zu einem Frauenleben dazugehört und die einfach wie ein kraftvoller Ausdruck unserer Weiblichkeit ist.

Das ist etwas, was ich Frauen unbedingt weitergeben möchte. Deswegen mache ich beispielsweise auch regelmäßig einen Frauenheilkreis, weil es meine Vision ist, dass, wenn wir Frauen uns zusammentun und uns in einem geschützten Rahmen mit den Themen beschäftigen können, die sonst vielleicht auch nirgendwo Raum haben, da dann ganz viel Heilung möglich wird.

 

Zyklusbeschwerden & PMS – Was dahinter steckt und was mögliche Lösungen sind

Welche zyklischen Probleme/Beschwerden begegnen dir bei deiner Arbeit mit Frauen immer wieder?

Das ist ganz spannend, denn ich merke, dass wir in einer männerdominierten Gesellschaft leben, wo es ziemlich um das Funktionieren geht und auch darum, dass Frauen möglichst den ganzen Monat lang gleichgut funktionieren.

Wir sollen am besten die ganze Zeit gut drauf sein, auf der Arbeit immer eine tolle, hilfsbereite Kollegin sein, gute Ideen haben – einfach funktionieren, so wie es in der Wirtschaft auch gebraucht wird.

Die erste Zyklushälfte bis zum Eisprung sind wir auch mehr in diesem „sich nach außen wenden“ wie kommunikativ sein, uns kraftvoll fühlen, mehr gute Laune haben usw., dass das also auch physiologisch ist. Doch in der zweiten Zyklushälfte, in der auch bei vielen die typischen PMS-Beschwerden auftreten, ist eine andere Energie natürlich, die uns aber in unserem vorhandenen Umfeld sehr schwer fällt, wirklich anzunehmen und auch vielleicht darin das Positive sehen zu können. Dass es da mehr um Rückzug geht, etwas Weicheres, um mehr Geborgenheit, eine größere Schutzbedürftigkeit, mehr Zeit für sich in Anspruch nehmen und einfach andere Bedürfnisse haben. Dass dann Frauen in meine Praxis kommen, die unter diesem natürlichen Auf und Ab leiden, weil sie da noch gar nicht das Verständnis dafür haben. Das ist das eine.

Das andere, was mir auch viel begegnet, sind die verschiedensten Probleme, körperlicher und psychischer Art, die nach dem Absetzen der Pille auftreten können und die oft durch eine sogenannte Östrogendominanz bedingt sind. Das kann von ganz schlimmen Hautproblemen wie Akne über verstärktes PMS, stärkere Beschwerden während der Regel bis hin zu ganz unregelmäßigen Blutungen reichen. Oder dass, wenn man die Pille abgesetzt hat, weil man schwanger werden möchte, es erstmal nicht klappt, weil der Körper gar nicht mehr in der Lage ist einen Eisprung zu hervorzubringen.

 

Welche Maßnahmen oder Tools würdest du Frauen ans Herz legen, wenn sie ihre hormonelle Gesundheit verbessern wollen?

Das ist total umfangreich, weil aus meiner Sicht Ernährung, Sport und Bücher bzw. Weiterbildung dazu gehört. Natürlich ist es wichtig, ausreichend Bewegung zu haben. So können angeflutete Stresshormone  abgebaut werden. Denn wenn wir über einen längeren Zeitraum Stress haben, wird unsere Nebenniere stark erschöpft und sie interagiert sowohl mit der Schilddrüse als auch mit unseren Geschlechtshormonen. Das ist wie eine Triade, so kann man sich das vorstellen. Und genauso beeinflusst auch unsere Ernährung ganz massiv unser Wohlergehen.

Frauen sollten auf gar keinen Fall konventionelles Fleisch essen, weil die Tiere aus konventioneller Haltung oder Massentierhaltung u.a. auch mit Wachstumshormonen gespritzt werden,  damit sie schneller wachsen. Das Fleisch ist also östrogenlastig und kann eine vorhandene Östrogendominanz noch verstärken. Gerade, wenn man die Pille nimmt, ist es noch wichtiger, das nicht zu tun. Und z.B. ist es dann auch wichtig, seine Nährstoffwerte zu überprüfen und ein Nährstoffprofil anzulegen, weil bekannt ist, dass die Pille Mikronährstoffe zieht und man leichter in einen Mangel kommt. Das heißt, dass es noch wichtiger ist, sich ausgewogen zu ernähren und dazu muss man eventuell bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen.

Dann ist noch ganz wichtig, nicht aus PET-Flaschen zu trinken, weil die wiederum hormonaktive Stoffe ins Wasser freisetzen. Auf so ein paar Sachen kann man achten.

Und dann ist es aus meiner Sicht eben so, dass diese hormonelle Balance oder Dysbalance auch sehr, sehr viel damit zu tun hat, wie wir als Frau unsere eigene Weiblichkeit sehen, was für ein Gefühl wir dazu haben oder wie wir uns darin wohlfühlen.

Da gibt es ein Buch, das ich sehr gern empfehle, was auch immer wieder eine riesige Inspirationsquelle ist: Frauenkörper – Frauenweisheit von der amerikanischen Gynäkologin Christiane Northrup*. Das ist super nach Kapiteln aufgegliedert und man findet unglaublich viele Hinweise darin. Sie schreibt nicht nur über alle Nahrungsergänzungsmittel und mögliche Dosierungen, sondern auch viel darüber, was man sonst noch für sich tun kann, auch auf spiritueller Ebene. Also das Buch ist eine super Inspirationsquelle.

Dann sollte jede Frau versuchen, in ihrem Alltag – ich will jetzt nicht unbedingt sagen Stress reduzieren, weil wenn du Mutter bist, das kaum geht – sich morgens und abends oder im Laufe des Tages kleine Inseln zu schaffen. Und seien es fünf Minuten allein auf der Toilette, wo sie sich mit ihrem Körpergefühl verbinden und in sich hineinspüren kann. Oder vielleicht eine kleine Körpermeditation wie einen Mini-Bodyscan oder eine Herzmeditation machen kann, die sie in Kohärenz bringt. Das ist wie ein Akt der Selbstfürsorge. Und das ist aus meiner Sicht unglaublich wichtig.

Ich kann mich so gesund wie ich will ernähren und viermal pro Woche ins Fitnessstudio rennen und denken, ich bin top dabei, aber ich spüre mich gar nicht mehr und bin nur im Außen – funktionieren und so. Das ist auch nicht gesund.

Also da für sich einen Weg finden, was glaube ich auch eine Lebensaufgabe ist. Und vielleicht einfach zu gucken, wenn ich das selbst nicht so gut hinkriege, mir dann einen festen Termin im Monat zu suchen, wo ich zu meiner Meditationsgruppe gehe, zum Frauenheilkreis, 5-Rhythmen-Tanz, Yoga oder oder. Sodass ich gewisse Anker im Monat habe.

 

Mit welchen gesundheitlichen Wissenslücken wirst du bei Frauen häufig konfrontiert?

Einmal wie erwähnt, dass die Frauen nicht gut über die Pille aufgeklärt wurden. Dass z.B. mit der Pilleneinnahme mehr Mikronährstoffe verbraucht werden, dass es eine Östrogendominanz fördert, weil ja kein Eisprung stattfindet und der Eisprung den Gelbkörper produziert, der wiederum das Progesteron freisetzt. Also dass das alles miteinander zusammenhängt, aber das ist nicht allen klar.

Außerdem, dass nicht ganz klar ist, wie ich teilweise meine Hormone beeinflusse, durch die Nahrung wie ungesundes Essen, Fastfood und dass das meine Nährstoffspeicher leert. Sowas in die Richtung.

Es ist ja auch immer die Frage, welches Wissen über Gesundheit wir als Allgemeinbildung voraussetzen oder nicht.

Ich persönlich finde, dass dieses Thema Gesundheitswissen ein Schulfach werden sollte. Das würde ich unterstützen und begrüßungswert finden. Denn ich habe schon das Gefühl, dass ganz viele Frauen kaum etwas über ihr Zyklusgeschehen wissen, was da wirklich passiert im Laufe des Monats.

Einigen wissen nicht, dass man den Zyklus am ersten Tag der Regelblutung zu zählen beginnt. Und es wird immer von einem 28-tägigen Zyklus gesprochen, aber auch das haben die wenigsten Frauen. Es ist normal, einen Zyklus zwischen 25 und 35 Tagen  zu haben. Und trotzdem ist es natürlich auch so, dass wenn man einen relativ kurzen oder langen Zyklus hat, das schon auf ein leichtes hormonelles Ungleichgewicht hinweisen kann.

Wobei man auch an Prävention denken kann. Also man muss nicht erst zum Arzt oder Heilpraktiker gehen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Sondern wenn man das Gefühl hat, da ist etwas nicht ganz harmonisch, kann man schon tätig werden.

Da erlebe ich schon, wie da viele Zusammenhänge einfach nicht klar sind. Aber ich habe das Gefühl, dass das generell mit dem Thema zu tun hat, wie viel Gesundheitswissen uns von Anfang an in der Schule vermittelt wird. Und das ist nicht viel. Dann gibt’s da ein paar, die sehr interessiert sind und sich viel über das Internet oder spannende Instagramkanäle informieren, da gibt es ja viel inzwischen. Aber ich glaube, das ist noch nicht Allgemeinwissen.

 

Was ist ein Auslöser für das PMS?

PMS, also das prämenstruelle Syndrom, ist immer ein multifaktorielles Geschehen und kann sozusagen auch mit allen Lebensbereichen zu tun haben. Es kann auf einen Progesteronmangel hindeuten, besonders auch wenn man starkes Brustspannen hat in den letzten Tagen vor der Regel. Oder eben auch depressive Verstimmungen. Aber ich glaube tatsächlich, dass es heutzutage noch zu sehr auf die körperlichen Prozesse bezogen wird.

Mein Verständnis hat sich sehr erweitert, als ich mich mit Eckhart Tolle und dem weiblichen Schmerzkörper beschäftigt habe, wo er beschreibt, dass der besonders in dieser einen Woche vor den Tagen erwacht.

Das bedeutet, dass in der Zeit wir alle Frauen hochsensibel sind und auf energetischer Ebene unglaublich stark miteinander schwingen. Und zwar so, dass wir mit allen Frauen auf der ganzen Welt über das morphogenetische Feld  verbunden sind und wir deshalb auch viel mehr inneren Schmerz spüren.

Solange noch nicht alle Frauen auf der Welt frei sind – und es gibt genügend Länder, wo schreckliche Dinge mit Frauen passieren und wo sie nicht selbstbestimmt leben können – und ich mit den allen verbunden bin, ganz besonders in dieser sensiblen Zeit, wie soll es mir dann gut gehen? Das sind ja sozusagen meine Schwestern. Ich glaube somit, dass hier auch das Kollektive eine große Rolle spielt.

Und genauso das Individuelle, dass wir in dieser PMS-Zeit die Chance bekommen, ja es uns geradezu auf dem Silbertablett präsentiert wird, was in unserem Leben gerade vielleicht noch nicht in Ordnung ist oder wo wir weit entfernt sind von dem, was wir uns als Seele mal vorgenommen haben. Oder wo wir einfach merken, in unseren Beziehungen stimmt etwas nicht.

Sodass PMS auch wie ein Gradmesser ist, wie sehr ich in meinem Leben in Balance bin und dass das in dieser Zeit sich auch zeigen darf und deshalb auch eine Chance sein kann, etwas zu verändern.

 

Was ist dein bester Tipp gegen PMS?

Ob ich PMS jetzt mehr oder weniger spüre, ist wie eine Zusammenfassung meines letzten Zyklus: Ob ich da gut auf mich geachtet habe, Selbstfürsorge betrieben habe oder ob ich über meine Grenzen gegangen bin, meine Bedürfnisse vernachlässigt habe und zu viel Stress hatte. Die Konsequenz darauf ist dann ein starkes PMS. Das zwingt mich schon fast dazu, kürzer zu treten und auf mich zu schauen, weil ich nicht mehr so weitermachen kann wie vorher, wenn es mir in dem Moment schlecht geht.

Das heißt, der erste Tipp ist, innezuhalten, zu reflektieren, mit mir ein Date zu vereinbaren und Selbstfürsorge zu betreiben. Das ist das Eine. Das Andere ist, dass alles, was wir vorhin bei diesem Thema hatten, was ich machen kann, um nicht in die Östrogendominanz zu kommen, hier auch mit reinspielt. Weil ich damit das Gleichgewicht zwischen Progesteron und Östrogen stärke, da wir durch unsere Lebensweise tendenziell eher eine Östrogendominanz haben.

Es gibt natürlich auch bestimmte Heilpflanzen, z.B. als Urtinktur oder als Tee.

Was man immer machen kann, ist einen Frauenmantel-Tee zu trinken, womit ich auf seelischer Ebene zum einen mir so eine Art Schutzmantel schenke, was eine wunderschöne Qualität der Alchemilla ist. Und auf der anderen Seite bewirkt der Frauenmantel eine ganz feine Harmonisierung unseres Hormonsystems.

 

Wie Heilpflanzen helfen können

Wie können Frauen Heilpflanzen für ihre Gesundheit einsetzen?

Das ist von der jeweiligen Frau abhängig. Zum einen, wie viel sie bereit ist, in ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu investieren, und zum anderen, was für Vorlieben sie hat.

Es gibt Frauen, die trinken jeden Tag Tee, so wie ich, und wenn mir jemand Heilpflanzentee verschreibt, bin ich hellauf begeistert und freu mich. Während andere Frauen sagen „Boah mit Tee kannst du mich jagen.“ Die würde ich dann nicht zwingen, Tee zu trinken. Dann gibt es die, die sagen, ich will am Tag meine Kapseln schlucken und damit bin ich glücklich – und das dürfen sie dann auch machen.

Es ist auch immer die Frage: Wie weit möchte ich mich weiterentwickeln? Wie weit möchte ich mich mit den Energien oder der Qualität der Heilpflanze verbinden?

So würde ich immer schauen, was passt bei der entsprechenden Frau, welche Darreichungsform ist für sie gut. Es gibt auch manche Einzelmittel von Heilpflanzen z.B. als Globuli oder in Tropfen.

Ich favorisiere Tee und kann das sehr empfehlen, weil man auch immer nochmal schauen kann:

Was brauche ich jetzt in diesem Zyklus? Und es ist möglich, sich von einem heilkräuterkundigen Menschen, z.B. einer Heilpraktikerin, einen Tee zusammenstellen zu lassen, der genau auf einen zugeschnitten ist.

Und das ist etwas Besonderes, was  ich nicht irgendwo im Bioladen von der Stange kaufen kann.

 

Was ist deine Lieblingsheilpflanze und warum?

Erzengel Heilpflanze

Oh, das ist schwierig, ich habe so viele. Eine ist auf jeden Fall die Archangelica, also die Erzengelwurz. Sie ist eine der größten Schutzheilpflanzen überhaupt. Sie wurde im Mittelalter schon angewendet, um sich gegen Pest zu schützen und das hat sehr gut funktioniert. Und heute ist sie auch gut, um sich gegen Viren und Bakterien zu schützen. Auch kann man sie in einer Räucherung anwenden, indem man die Wurzeln verräuchert.

Und sie hat seelische Qualitäten, ähnlich wie beim Frauenmantel, und kann ein Tröster für unsere Seele sein. Sie hilft Menschen mit Panikattacken und Ängsten sehr stark, diese zu lösen und unterstützt uns auch dabei, seelisch widerstandsfähiger zu werden.

Das ist für mich super spannend, da Heilpflanzen immer ganzheitlich wirken: Sowohl auf der körperlichen als auch auf der seelischen und der energetischen Ebene.

 

Was ist deine Vision für Frauen?

Meine Vision ist auf jeden Fall, dass Frauen ihr Frausein, ihre Weiblichkeit als etwas Wunderbares, Lustvolles und Kraftvolles erleben können. Und dass die weiblichen Qualitäten, die genauso auch Männer haben (wir Frauen haben ja auch männliche Qualitäten), sich generell mehr in unserer Gesellschaft verbreiten dürfen.

Ich finde, wir leben in einer sehr männlich-dominierten Leistungsgesellschaft und das ist aus meiner Sicht auch eins der Probleme, weshalb es unserem Planeten nicht so gut geht, unserer Mutter Erde.

In meiner Vision ist es auch so, dass wenn wir alle mehr unsere weiblichen Qualitäten leben können und dürfen – vor allem natürlich wir Frauen, wir dann auch zur Heilung unserer Erde beitragen können.

Dass jede einzelne Frau dadurch auch ihr volles Potenzial und ihr Geschenk für die Welt leben kann, in ihre Kraft kommt und ihrer Berufung folgen kann und  Selbstermächtigung für sich erfährt.

 

Wenn du jeder Frau etwas mitteilen könntest, was wäre das?

Hör auf dein Herz und vertraue auf dein Bauchgefühl, also auf deine Körperintuition.

Wenn du das Gefühl hast, dass dir das nicht gut gelingt, dann suche dir irgendjemanden als Wegbegleiterin, um dich dahin zu entwickeln.

 

 


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